Turniertag

15. August: Turniertag am Reiterhof. Feig wie ich bin, habe ich natürlich nur zugesehen. Aber das hat Spass gemacht und wiedermal den Wunsch genährt, eines Tages auch so gut reiten zu können.
Marietta vor dem Turnier...
... und am Sprungplatz Warten auf den großen Augenblick (Dixi, Sternchen & Hjalfi)
Übung ohne Sattel:
Kirsten Gina Fee Lady Kirsten (nochmal) Bodenarbeit:
Ein Pakour mit viel Spaßfaktor
1. Hindernislauf (Dixi) 2. Hufeisenwerfen (Safira) 3. Unter der Plane durch (Maxi) 4. Über einen Teppich (kein Foto vorhanden)
5. Balancieren mit Regenschirm (Gina) Mona Kirsten 6. Rückwerts ausparken (leider alle Fotos unscharf) 7. Durch den Vorhang ins Ziel (Maxi) Siegerehrung... ... mit Küsschen vom Chef

Depressionen

Letztens hatte ich einige sehr depressive Tage, einfach schlechte Stimmung und das Gefühl, den Alltag nicht auf die Reihe zu bekommen. Es gab keinen besonderen Anlass dafür (naja, vielleicht Familienzwist gepaart mit den bestimmten Tagen im Leben einer Frau und der Tatsache, dass der Urlaub aus ist und die Arbeit mich wieder hat). Manchmal denkt man einfach, es fehlt etwas zum Glück: mehr Geld, neue Möbel, ein langer Urlaub, ein Elternratgeber der funktioniert, ... Und dann habe ich nachgedacht:
  • Ich habe ein Dach über dem Kopf und einen kleinen aber feinen Garten.
  • Meine Familie ist gesund.
  • Ich bin gesund (physisch zumindest).
  • Meine Eltern wohnen gleich nebenan (für mich ein Segen, denn ich habe Super-Eltern).
  • Meine Kinder geben mir zwar immer neue Aufgaben und zeigen mir täglich meine Grenzen, aber es sind tolle Kinder, auf die ich auch sehr stolz bin.
  • Ich habe einen sicheren Arbeitsplatz.
  • Ich habe unheimlich nette und hilfsbereite Nachbarn.

Und dann habe ich auch noch ein Mail erhalten mt einer ganz lieben Präsentation:

Wandertag

Als ich halbwegs wieder gesund war haben wir mit anderen lieben Nachbarn einen Wandertag gemacht. Elias hat zwar die ganze Strecke bis zur Rast gejammert, gebockt und gequietscht, und ich hab deshalb beinahe meine Nerven weggeschmissen, aber davon abgesehen war es wirklich ein schöner Ausflug. Und der Heimweg war dann ruhiger. Das Bocken und Quietschen hat er gelassen und nur mehr etwas gejammert. Und wer glaubt, dass Kinder nach einem halben Tag wandern und Bocken schnell einschlafen, soll mich mal besuchen kommen. Ich möchte euch da jemanden vorstellen.

Aufbruch von unserer Siedlung in der lauter lieben Nachbarn wohnen. (Man beachte im Hintergrund: "Bitte Mama trag' mich!")

Die Momente, in denen Elias zufrieden war: Am Hochstand und beim Durchgang durch die "Höhle".

Traumhafter Blick über die Stadt.

Seltsame Skulpturen im Wald.
Forscher unterwegs.
Beim Nachhausegehen glücklich auf dem Privatesel.
Übrigens: Wer außer mir findet noch, dass es schon herbstlt?

Sommer-Urlaub

Wie für die meisten hier ist auch für mich Schluss mit der angenehmen Zeit. Ich bin zurück aus dem Urlaub!
Normalerweise waren meine Familie und ich immer in Griechenland, aber heuer flogen wir mit lieben Nachbarn nach Mallorca. Zwar waren wir dort nur eine Woche, aber zum Ausspannen hat es auch gereicht.
Es war wirklich sehr schön. Nettes Hotel, gutes Essen und davon reichlich (ich weiß nicht, ob ich das jetzt als Vor- oder Nachteil werten soll).
Das einzige was mich gestört hat, war das Salzwasser an JEDER Stelle. Im Meer -> super, im Pool -> ungewohnt, aber ok, aber beim Zähneputzen -> Ekelig.
Naja, aber es gibt schlimmeres. Bombenterror zum Beispiel.
Der erste Anschlag war ein Tag vor unserer Abreise und da in der Zeitung stand, das die ETA genau an unserem Abreisetag ihren Jahrestag hatte, waren wir nicht ganz sicher, ob nicht eine rießen "Party" geplant war.
Aber eigentlich hätten wir ohne eine SMS aus der Heimat (und dem darauf folgenden Blick in eine Zeitung) wahrscheinlich nicht einmal irgendetwas von den Anschlägen gemerkt.
Einzig die Sicherheitskontrollen am Flughafen waren verstärkt.
Hier ein paar Fotos:
Ein Tag am Meer Etwas Kultur muß auch sein

So habe ich es gerne. Entspannung mit einem guten Buch.

Der Spaß kam auch nicht zu kurz.

Kinderdisco.

Mit der Hotel-Bahn durch die Anlage

Das Flugzeugessen liegt meinen Kinder offenbar nicht. Glücklicherweise gibt es ihr Lieblingslokal am Flughafen auf Mallorca!

Zu Hause angekommen hat dann fast unsere ganze Familie gekränkelt. Nein, keiner von uns hatte die Schweinegrippe (die hat schließlich jetzt ein jeder).

Dies und Das

Bilder aus der Gegend:
Zum Thema: Hochwasser

Durch diesen Fluß kann man normalerweise durchwaten. Hier waren die Regentage schon vorbei, also das schlimmste schon überstanden.

Das ist unser Keller.
Nein, wir wollten keinen Indoorpool.

Einige wenige "Fans" des Regenwetters gab es auch.

Zum Thema: Garten

Meine bessere Hälfte hat einen grünen Daumen. Dieses Jahr haben wir - hat er - viele unserer Planzen vorgezogen, teilweise aus Samen, die wir letztes Jahr von unseren Pflanzen gesammelt hatten.

Der Garten irgendwann im Mai, ...
... und vor kurzem
Kräuterspirale und Teich schon schön verwachsen. Und auch die Teichrose hat sich entschlossen zu blühen (trotz meiner miesen Behandlung im Winter)

Reitlager

Im Juni gab es ein 4-tägiges Reitlager bei uns am Hof.
Wir hatten eine Menge Spass und haben unserem Reitlehrer viele Haare gekostet (von denen er ohnehin schon wenige hat).
Wie schon in meinem Profil erwähnt, macht mir Reiten viel Spass, aber ich habe erst vor einem Jahr angefangen zu lernen, also bitte: Haltungs- und sonst welche Fehler ignorieren!

2 links, 3 rechts - oder umgekehrt?

Esel-Waschtag
Furten an einem Hitzetag
Cavaletti-Stunde "There's a new girl in town" Soferl ist erst vor kurzem eingezogen. Hier seht Ihr sie - mit ihrer Mama - bei ihrer ersten Bahnstunde a rießen Hetz
und viel - extrem viel - leckeres Essen
Hoffentlich im nächsten Jahr wieder!

Konkurrenz

Sonntag war Erstkommunion.
Dieser Anlass hat folgenden Wunsch in mir entfacht:Lasst uns wieder Uniformen einführen: für die Schule, für Festivitäten, für einfach alles. Und nicht nur Uniformen, sondern Standards für Frisur, Makeup, alle müssen gleich aussehen, keinerlei Unterschiede!
Dann hätten Mütter wie ich geringere Arztrechnungen, da Magen-Darm-Leiden und Nervenzusammenbrüche ausbleiben würden.
Eigentlich wollte ich diesem Ereignis keine unnötig übertriebene Aufmerksamkeit schenken. Die Kinder bekommen heutzutage ihre Kutten und das Darunter ist laut Pfarrer egal. Ja, laut Pfarrer! Aber was sagen die Mütter dazu? Offensichtlich hatten sich die meisten schon Gedanken gemacht über Kleid, Frisur, Tischschmuck, Einladungen, Erstkommunionstorte (hä?), etc.
Und obwohl ich, wie schon erwähnt, dem ganzen keine besondere Beachtung schenken wollte, war klar: Da muss ich mithalten, wenn meine Tochter nicht neben den anderen Kindern „abstinken“ soll.
Also habe ich mir auch jede Menge Gedanken gemacht, welches Kleid, welche Frisur, etc. Und ich hatte Hilfe. Dummerweise haben alle meine Anweisungen ignoriert, eigenmächtig gehandelt und raus kam genau das Gegenteil von dem, was ich wollte. Schlaflose Nächte, Panikattacken und Magenschmerzen begleiteten mich.
Am Tag der Erstkommunion sind wir besonders früh aufgestanden. Schließlich gab es noch einige Probleme zu lösen:
  • Mein Frisurenrepertoire beschränkt sich auf den klassischen Pferdeschwanz. Was mache ich mit ihr?
  • Wir hatten durch meine Helferlein zwei Kleider. Eines war ein richtiges, weißes Erstkommunionskleid. Und das andere ein buntes Sommerkleid. Ich wollte ja ein einfaches, weißes Sommerkleid. Weiß, weil sich das ja schließlich für die Erstkommunion so gehört, und einfach, weil es nicht nur an diesem Sonntag getragen werden sollte.
  • Ich hab nur nachgedacht, was meine Kinder tragen. Was ziehe ich an? Ich laufe tagtäglich in Jeans und T-Shirt und die ganzen Kostüme in meinen Schrank habe ich zwei Geburten früher erstanden. Von passende Schuhen wollen wird mal gar nicht anfangen.

Sonntag war Erstkommunion und Tag einer Erkenntnis.

  1. Es ist mir noch früh genug klar geworden, dass es die Erstkommunion meiner Tochter ist und das was ICH mir vorstelle nur nebensächlich ist.
  2. Wahrscheinlich geht es den anderen Müttern nicht viel besser als mir. Auch sie werden nur getrieben in der Panik, ihre Kinder könnten neben den anderen „abstinken“ und ihre Arztrechnungen sind so hoch wie meine. Das Konkurrenzdenken beginnt somit immer bei uns selber.
  3. Und manche Dinge lassen sich nicht planen. Was nützt die schönste Frisur, wenn das Kind Schwertkämpfe mit dem Bruder ausfechtet. Was bringt ein neues Hemd und Hose für den Sohn, der in den Dreck fällt, bevor er noch die Kirche betreten hat und wofür die ganze Mühe ums Büffet, wenn man zu verkrampft ist, um es zu genießen?

In diesem Sinne nehmen ich mir fest vor, die Firmung lockerer zu sehen.

Hier einige Bilder:

Lauter Schönheiten

Savanna mit ihrem Taufpaten

Keine weiße Tafel und nicht üppig dekoriert - aber g'schmeckt hat's!